Entstehung einer neuen „Haubn“

Ein kleiner Bericht über die Enstehung meines neuen HSV-10 in Weinrot-Metallic von Tamiya:

Zuerst habe ich mit einer Schere die neue Karosserie von überschüssigem Material befreit. Die Kanten wurden weg geschnitten, und die Radkästen wurden mit einem Skalpell zuerst geritzt und dann „ausgerissen“. Im Anschluss habe ich die Löcher für die Karosseriesteher gebohrt. Ich persönlich bevorzuge es, dies schon im Vorfeld zu machen, solange ich noch etwas sehe Dank der noch durchsichtigen Haube.

Ein wichtiger Zwischenschritt folgt nun, diesen habe ich leider nicht bebildert:
Die neue Haube wird innen nun mit Wasser und Spülmittel gründlich gereinigt und im Anschluss getrocknet. Auf diese Weise hält der Lack besser, und man hat keine lästigen Fingertappser einlackiert.

Im Anschluss werden die Stellen abgeklebt, die nicht bzw. noch nicht oder in einer anderen Farbe lackiert werden. In erster Linie sind das Fenster, in meinem Fall auch die Scheinwerfer bzw. Rückstrahler, da mein Auto ja auch mit Licht ausgestattet werden soll. Da das Auto allerdings zweifärbig lackiert wird, klebe ich auch gleich alles ab, was nicht schwarz werden soll.

Nachdem nun alles sorgfältig und zu meiner Zufriedenheit abgeklebt ist, gehts ab in die „Lackiererei“.

Zuerst wird die dunkle Farbe aufgetragen, in meinem Fall schwarz. Eine dünner Sprühnebel wird aufgetragen, dann darf das ganze trocknen. Das wiederholt sich dann so lange bis blickdichtes Schwarz im trockenen Zustand auf der Lexanhaube ist.

Nun werden alle Klebestreifen entfernt für die Bereiche die weinrot metallic lackiert werden sollen. Fenster und Scheinwerfer bleiben also noch beklebt.

Im Anschluß wird wieder lackiert, mehrere, dünne Sprühnebelschichten des wertvollen Rots werden aufgetragen und dürfen wieder trocknen. Nach 3-4 Schichten bin ich der Meinung, das richtige „Lackschicht“ aufgetragen zu haben, und hinterlege nun das eben rot Lackierte mit schwarzer Farbe.

Nachdem der Lack wieder vollständig getrocknet ist, werden die Aufkleber von den Fenstern entfernt und die Fensterflächen selbst noch mit dunkler Scheibentönung besprüht.
Jetzt heißt es das ganze mindestens 24 Stunden durchtrocknen zu lassen und vor allem auszulüften. Man glaubt gar nicht wie vermeintlich trockener Lack in der Wohnung noch stinken kann :D.

Am nächsten Abend wird die Schutzfolie abgezogen, die sich auf der künftigen Aussenseite der Karosserie befindet, und das Meisterwerk bewundert – oder auch nicht, ich hatte eine andere Farbvorstellung. Dunkler und vor allem mehr Metallic-Anteil. Doch immerhin ist die Haube sauber lackiert :).

Nun werden noch die beiliegenden Aufkleber angebracht, und keine 1,5 Stunden später ist die neue Karosserie auch schon so weit fertig. Nun wird noch der Heckspoiler befestigt und die Aufkleber von den Scheinwerferbereichen genommen.
Die Fassungen für die Leuchtdioden werden erst später wenn die Haube zum Einsatz kommt von mir angebracht. NOCH habe ich ja einen HSV in blau metallic, auch wenn er mich schon seeehr wehleidig ansieht.

Hier gibts die Enstehungsgeschichte dann noch bebildert:

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Liebe Grüße,
Lucas

2 Comments

  1. Lieber Lucas

    Vielen Dank für den sehr interessanten Bericht. Dein neues Auto resp. die neue „Haube“ sieht super toll aus. :yes:

    Liebe Grüsse
    Patrizia

  2. Na, das ist ja mal ein toller Bericht von der Entstehung der neuen Karro! Ich muss mir direkt mal ein Beispiel nehmen… vielleicht wird es beim Porsche oder der Eleanor ja was! 😉
    Bussi, Tina

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