3. Tamiya-Cup in Salzburg


Ein schönes Rennwochenende liegt hinter mir, und ich habe mir vorgenommen wieder darüber zu berichten. Wie bereits gewohnt berichte ich wieder aus meiner ganz persönlichen und subjektiven Sichtweise:

Freitag:
Mein Auto ist noch vom Training der letzten Woche in Mitleidenschaft gezogen. Um allerdings bei der Ankunft in Salzburg nicht gleich eine Stunde schrauben zu müssen, beschließe ich meinen Flitzer schon heute zu versorgen. Es wird also zum gefühlten 317. Mal seit dem ersten Einsatz meines Fahrzeuges der C-Hub getauscht. Die schönen blauen Alu-Spurstangen werden ausgebaut, versucht wieder gerade zu bekommen und letzten Endes dann doch entsorgt und gegen die neuen, nicht so schön blauen Titan-Spurstangen ersetzt. Da mir an der Lenkung noch ein weiterer Defekt aufgefallen ist, den ich zwar schon vor Wochen mit einem streng geheimen Spezialkleber beseitigt hatte, werden auch an der Lenkung einige Teile ausgetauscht. Immerhin ist mein Auto schon so oft ungewollt abgebogen, dass ich versuche, die mechanischen Fehler im Vorfeld zu beseitigen. Bei der Inventur meiner Tasche fällt mir noch auf, dass die Dose Bremsenreiniger gefährlich leer ist, und ich unbedingt noch einen kaufen sollte. Außerdem zweifle ich leicht daran ob die Menge an C-Hubs ausreicht, die ich noch als Ersatzteil vorrätig habe. Ich spreche also die berühmten letzten Worte „Wird sich schon ausgehen“ und packe meine Tasche zusammen, um mich den restlichen Abend meiner Rennstallleiterin zu widtmen.

Samstag:
Ein lästiges klingelndes Geräusch reißt mich aus dem Tiefschlaf. Wer will um vier in der Früh etwas von mir, schießt es mir durch den Kopf. Gefolgt von der Frage „Habe ich heute eine Schularbeit?“ Mein dämmerschläfriges Ich versucht sich zu orientieren. Was für ein Tag ist heute? Ok, einfacher, welches Jahr haben wir? Ok, noch einfacher, auf welchem Planeten befinde ich mich? Nachdem ich mir nach einem kurzen Zwiegespräch einig bin, dass ich mich nicht auf dem Planeten Melmac befinde, mache ich mich auf die Suche nach der Quelle dieses lästigen Geräusches. Erstaunlich hell draußen für vier Uhr morgens, denke ich mir beim Töten der Geräuschquelle Wecker. Es folgt das morgendliche Kaffeeritual und einige weitere Orientierungsgespräche zwischen mir und dem anderen Mir, und irgendwie beobachte ich das ganze eigentlich nur.
Die große rote Tasche, über die ich im Vorzimmer stolpere, verrät mir endlich den Grund, warum ich so früh morgens aufgestanden bin. Rennen! Ich fahre auf ein Rennen! Ich blicke auf die Uhr und stelle mit Entsetzen fest, dass es bereits sieben ist. Mir wird nun auch klar, warum es draußen so hell ist. Ich mache mich langsam reisefertig und verabschiede mich von meiner Rennstallleiterin. Sie hat beschlossen, nicht nach Salzburg mit zu fahren. Pünktlich zur ausgemachten Zeit fährt mein Chauffeur den Mercedes vor. 😀 (Der musste jetzt sein!). Das Zeug wird im Auto verstaut, und schon sind wir unterwegs Richtung Autobahn.
Es ist eine sehr unterhaltsame und kurzweilige Fahrt. Wir besuchen ordnungsgemäß eine Raststation pro Bundesland, um unsere touristische Aktivität gleichmäßig zu verteilen. In Salzburg angekommen versuchen wir uns im Bundesland der sinnlosen Verkehrsschilder, seltsamen Regelungen und plötzlich auftauchenden Fahrverbotsschildern ohne Umkehrmöglichkeit zu recht zu finden. Das Navi tut sein übriges, um die Verwirrung zu vervollständigen. Ich gebe zu, ich sehe mich schon gestrandet in Salzburg, im ausgebrannten Autowrack wohnen. – „Lost“ in der Bahnhofsstraße. Doch Stefan behält eiserne Nerven und findet unser Hotel, den guten Hirten. Wir checken ein, verzichten aber unser Reisegepäck gleich aufs Zimmer zu tragen. Wahrscheinlich hätten wir es zwischen dem ganzen RC-Zeug so und so nicht gefunden :D. Wir bekommen also unsere Zimmerschlüsselkartenzutritts-Dinger und beschließen, wieder in Salzburgs Straßen umherzuirren um die Strecke aufzusuchen.
Es folgen wieder diverse Schilder, die uns die Ein- oder Zufahrt verbieten wollen. Doch was will ein Schild gegen uns schon ausrichten. Zumal die zahlreichen Zusatztafeln jede Menge Ausred-Optionen bieten. Nach gefühlten 200km Salzburger Stadtverkehr erreichen wir dann auch schon beinahe die Strecke. Zumindest haben wir ein bekanntes Gesicht gefunden, Walter! Da Walter bereits ein SOS Signal abgesetzt hat, findet uns kurz darauf auch Sandra und zeigt uns dann den einzigen und richtigen Weg zur Halle. Begeisterung, wir sind da. Wer hätte gedacht, dass wir das noch erleben… :D. Es finden sich einige Mitstreiter gleichzeitig mit uns ein, und alle scheinen sich zu freuen. Ob es aber an der Odyssee von Anreise lag, die wohl jeder Nicht-Salzburger in Salzburg gehabt haben muss oder einfach nur an dem wärmenden Sonnenschein, vermag ich nicht zu beantworten. Ich strecke brav meine Hand aus und stelle mich vor: „Servus, Lucas.“ „Ah, bist du der, der den Blog schreibt?“ schallt es mir entgegen. Verdammt, schießt es mir durch den Kopf. Lucas, was hast du denn Böses geschrieben? Während einer kurzen Denkpause, um einzuschätzen, ob ich eine körperliche Abwehrhaltung einnehmen muss, stammle ich ein erstauntes „Jaaaa?!“ . Puh, Erleichterung. Ich werde gelobt für meine heiteren Artikel. Ich bedanke mich – hoffe ich, sonst hole ich es hiermit nach – für die Komplimente, die mir für meine Schreibarbeit im Laufe der Vorstellungsrunde gemacht werden und mache mich dann gleich daran, meine Ausrüstung ins Fahrerlager zu karren. Ich biege ums Eck und nähere mich einem hallenartigen Gebäude. Es sieht ein wenig aus wie in einer Dokumentation über verlassene Dörfer . Aber hey, wir sind ja zum Rennfahren hier und nicht zum bewerten der Salzburger Architektur bzw. dem, was davon an dieser Stelle noch zu stehen scheint. Ich betrete eher vorsichtig die Halle und bin erstaunt! Roter Teppich ziert das Fahrerlager, es ist angenehm warm und vor allem wird man gleich freundlich begrüßt. Man ahnt von draussen gar nicht, welch wunderbare und schön hergerichtete RC-Welt sich hinter dem großen Tor verbirgt!
Stefan und ich finden gleich ausreichend Platz zwischen Manfred und einem Heizschwammerl. Jetzt kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen. Nach der ersten großen Begrüßungsrunde all jener bekannten und neuen Gesichter, die schon vor uns zur Strecke gefunden haben, packe ich ganz energisch meine Sachen aus und richte mein Auto her für die erste Ausfahrt in Westösterreich. Da gerade wenig los ist auf der recht kleinen Strecke, nutze ich die Gelegenheit, meinen ersten Testakku zu fahren. Ich fahre also eine ersten Runden, wie gewohnt mit Standgas :P. Keine unerwünschten Kontakte. Ich beschließe schneller zu werden. Auf der Geraden gebe ich sogar kurz Vollgas, allerdings nur um kurz darauf auch gleich wieder eine Vollbremsung hinlegen zu müssen. Aber es hilft nichts mehr. Mein Auto schlägt unsanft und fast ungebremst in der Wand ein. Aufgrund guten Zuspruchs meinerseits haben sich aber alle Bauteile zusammengerissen und vorgezogen zu halten. Ich eiere also meinen Akku weiter um die Kurven und Banden. Es folgt Akku Nummer zwei und drei. Irgendwo während dem Leerfahren meiner Akkus taucht plötzlich ein bekanntes silber und rot lackiertes Geschoss auf der Strecke auf, und es dauert auch nicht lange bis zur ersten Berührung. Diesmal nicht denke ich mir, schlage ein und beschleunige. Das silber-rote Auto verfehlt das meinige und sucht Halt an der Bande. Ha! Wieder eine Ruhe für ein paar Runden. Genau so war es auch, einige Runden später nähert sich der Geschoss wieder meinem Fahrzeug. Ich lasse mein Auto einen Bogen fahren und beschleunige es. Ein weiteres Mal verfehlt das Geschoss meinen Boliden. Die restlichen Runden hat das silber-rote Auto immer brav zurückgezuckt, wenn es sich meinem genähert hat. Ein kleiner Sieg für mich, ich habe mir anscheinend Respekt verschafft. Die Strecke kommt mir zwar immer noch kurz vor, aber keinesfalls langsam, im Gegenteil: ich finde die Strecke sogar angenehm schnell. Ich teste die verschiedensten Mittelchen, um meine Reifen zu behandeln und nach Möglichkeit mehr Gripp zu haben und finde auch Dank Stefan recht bald eine brauchbare Lösung. Den Gedanken meine Übersetzung zu verändern verwerfe ich auch recht bald wieder. Wobei ehrlich gesagt der Hauptgrund dafür ist, dass mir das Fahren so viel Spaß macht, und ich nicht schrauben möchte. Der Nachmittag zieht über die Rennstrecke und erstaunlicherweise war noch kein einziges Teil zu tauschen. Das harte Abhärtungstraining zwischen den unerbittlichen Traiskirchner Holzbanden hat sich wohl tatsächlich gelohnt. Der TA hält … und hält .. und hält…. Aber nicht, dass der liebe Leser nun glaubt, das geht so weiter. Nein! Während um uns herum bereits besprochen wird, wohin man zum Abendessen nicht gehen könnte, bemerke ich bei meinem Auto ein grausames Kratzen beim schnellen Wechsel zwischen beschleunigen und bremsen. Ich teste ein wenig und komme als Profi, der ich bin -haha – zum Entschluss: da hat es etwas am hinteren Differential. Logisch am hinteren, denn dafür muss man das halbe Auto zerlegen. Das vordere wäre ja leicht zu erreichen, aber DAS wäre ja langweilig. Gut, da mein Auto beschlossen hat, dass es noch Zeit mit mir verbringen möchte, krame ich in meiner Ersatzteillade und beginne mein Auto zu zerlegen. Gewissenhaft genervt baue ich Teil um Teil ab, löse die Schrauben eins bis 24, zerlege die Getriebebox und endlich halte ich das Zahnrädchen in Händen, das meinem Auto Kummer bereitet. Ich öffne das Differential und bin leicht angewidert beim Gedanken, diese ganzen öligen Teile jetzt säubern zu müssen. Doch im Inneren des Differentials erwartet mich eine Überraschung. Kein Öl, nichts zu putzen. Die Kegelrädchen haben nicht einmal mehr einen leichten Ölfilm. Dafür hat die hintere Hälfte meines Autos einen, denn irgendwo musste das Öl ja hingekommen sein während der letzten Betriebsstunden. Ich stelle mir gerade das hämische Lachen des Tamiya-Ingenieurs vor, der dieses angeblich dichte Diff entworfen hat, und lynche ihn in Gedanken mehrfach, während ich mein Auto reinige. Danach muss ich Stefan um Rat fragen, da mir die Zahnräder beim besten Willen nicht abgenutzt erscheinen. Mit fachlicher Kompetenz stellt Stefan fest, dass die Zahnräder wirklich kaum abgenutzt sind, aber dass sich einige der Zahnräder auf der Rückseite um einen guten Millimeter abgeschliffen haben. Ungläubig vergleiche ich altes und neues Zahnrad und stelle wieder einmal fest, dass Stefan recht hat. Ich tausche also die ganzen Zahnräder aus. Verabreiche den Dichtungsringen noch ein wenig Anti-Irgendwas Fett. Nicht, weil es schön aussieht, sondern weil es angeblich beim Abdichten des Differentials helfen soll. Mit dem Gedanken, dass es eh wurscht ist, ob ich ein oder zwei Sorten Fett von meinem Auto wischen muss beim nächsten Diff-Service, schmiere ich genüsslich die Ringe ein und setzte das Differential Rädchen für Rädchen wieder zusammen. Nun noch fleißig im Öl schwimmen lassen, eine neue Undichtung rein und vorsichtig und nicht zu fest zuschrauben. Jetzt heißt es noch die restlichen 40 Teile wieder zu einem fahrtüchtigen Gefährt zu vereinen und noch einen Akku fahren. Nach 20 Minuten ist mein Auto dann auch soweit, sich einer praktischen Überprüfung auf der Strecke zu unterziehen. Ich hätte allerdings schon seit ca. einer Stunde die Schnauze voll :D. Aber ich bewege mein Auto auf die Strecke und mich auf den Fahrerstand. Nach den ersten Kurven fällt es mir wieder ein. Mit Öl im Differential büßt mein Auto eine gehörige Portion Gelenkigkeit ein. Das Ding fährt sich nun gefühlt wie ein Panzer … oder ein TT-01 :-P. Da sich das Öl aber eh sicher bald wieder verflüchtigt bei dem Undichterential, macht mir das aber keine großen Sorgen. Bereits nach einigen Runden stelle ich fest, dass ich mit meinem Auto wieder sehr gut zu recht komme. Meine Finger und Hände mussten sich einfach erst vom Schrauben auf Fahren umstellen. Nach erfolgreichem Test werden die Ausrüstungsgegenstände verstaut , und Stefan und ich beschließen Fahrerabend äh Feierabend zu machen. Wir beschließen, das Restaurant zum guten Hirten zu besuchen, für das unsere Hotelrezeptionistin uns bereits mit einem Gutschein für ein Getränk bestochen hat. Nach einer langen Reise durch den nächtlichen Salzburger Schilderwall erreichen wir unser Hotel und setzen unsere Reise zu Fuß fort. Schneller als wir es wahrscheinlich mit dem Auto geschafft hätten, finden wir das Lokal und auch einen gemütlichen Tisch für uns im selbigen. Ich will den Leser nun nicht mit den wohlschmeckenden Salzburger Spezialitäten langweilen, die wir zu uns genommen haben, sonst wollen beim nächsten Salzburg-Rennen alle dort essen :P. Recht bald beenden wir mit dem Einlösen unseres Gutscheines für einen Schnaps den Abend und machen uns auf ins Hotel. Ich habe mir immerhin fest vorgenommen, ausgeschlafen auf der Strecke zu erscheinen.

Sonntag, Renntag:
Bereits um 6:30 läutet der Wecker. Ich öffne ein Auge, um der Lärmquelle den Gar aus zu machen, sinke aber gleich wieder in den Kopfpolster zurück, da ignorieren des Lärms einfacher ist als auf zu stehen. Hartnäckig wie mein Wecker aber ist, übernimmt mein Unterbewusstsein das Kommando und schiebt einen schlafenden Lucas unter die Dusche und im Anschluss einen halbschlafenden Lucas ins Gewand und auf den Gang. Stefan wartet bereits auf mich. Gut gelaunt und munter. „Wie macht er das?“ frage ich mich noch immer beim Erkunden des bereits erreichten Frühstücksraumes. Da, plötzlich fällt es mir ins Auge. Etwas Riesiges. Etwas, das gleichzeitig unheimlich wie wunderbar anzusehen ist. Dieses etwas ist umzingelt von kleinen Tassen, hat astronomische Ausmaße und eine Skala, auf der man eine große 5 ablesen kann. Daneben ein Schild: Kaffee. Wow, 5 Liter Kaffee – hoffe ich. Nachdem ich die erste Tasse runter lasse und sich der Füllstand kaum merklich verändert, bin ich sicher. 5 LITER KAFEE! Ein Paradies! Nach der 3. Tasse Kaffee wird auch noch schnell festes Material nachgeschoben. Nur nicht zu viel essen, denke ich mir, bei der Strecke gibt es nur ein Outdoor-Dixiklo :D.
Wir beenden unsere Frühstücksorgie, räumen unser Zimmer und sind auch schon wieder auf dem Weg zur Strecke. Wir kommen wieder beim berühmtesten Bilderrahmengeschäft Salzburgs vorbei, der F***er GmbH. und sind auch recht bald an der Strecke angelangt. Punkt 8 Uhr. Wir betreten die Halle und begrüßen die Eingebo.. Ortsansässigen. Ich warte nervös auf Christian, um meinen Pool-Motor ausgehändigt zu bekommen. Nachdem Christian an der Strecke angekommen ist, belagere ich ihn auch gleich, bevor er sich noch hinsetzen kann und erhalte meinen Motor. Ich baue das Elektro-Triebwerk um und begebe mich auch gleich wieder auf die Strecke zum Testen. Alles funktioniert. Ich beende das Training und bereite mein Auto für den ersten Lauf vor. Gegen 8:45 wird zur Fahrerbesprechung gerufen. Erwartungsvoll begebe ich mich zur Strecke. Es wird erklärt das es 3 Vorläufe zu je 5 Minuten geben wird, man hat wieder Streckenposten zu machen, sein Auto dabei zwecks technischer Abnahme abzustellen. Moment, ich vermisse die Regeln „nicht hinten reinfahren“, „die Schnelleren vorbeilassen“ und „benehmt euch“. Ich verleihe dem Renntag somit dem gedanklichen Beinamen „Outlaw Tamiya-Cup Salzburg“. Da wir in der Stock Klasse ganze 11 Starter sind, werden wir aufgeteilt in Gruppe 1 und Gruppe 2. Ich durfte wegen meiner bisherigen Leistungen … naja eher wegen meiner bisherigen Teilnahmen und der damit verbundenen erwirtschafteten Punkt in Gruppe 1 mitfahren. Gemeinsam mit lauter bekannten Gesichtern und Autos. Das silber-rote Auto ist auch in meiner Gruppe, genauso wie das silberne Auto, das mich schon die ein oder andere Radaufhängung gekostet hat. Zu meiner Freude war auch das schwarz-pinke Auto dabei, das schon in der Vergangenheit für den ein oder anderen interessanten Zweikampf gesorgt hat. Es dauert nicht lange, und wir dürfen uns zum ersten Vorlauf einfinden. Die Startposition war Dank des leicht verständlichen „Wir starten do hinta da Linie“ auch gleich gefunden.
Wir erinnern uns an durchwegs kompliziertere Beschreibungen wie „in da Kuavn, voa da Kuavn auf de Grode“. Als Starter Nummer 5 beschleunige ich mein Auto, nachdem es von der Computerstimme aufgerufen wird, und ehe man sich versieht, sind die ersten Runden bereits gefahren. Ich habe wie immer keine Ahnung, wie ich mich denn mache, schaue aber meinem Auto teils sogar mit Bewunderung zu, wie es seine enge Linie um die Kurven zieht. Ich kann diesmal sogar mithalten. Das rein silberne Auto und meines berühren sich zwar manchmal, aber man muss dem Fahrer des Gefährts, das übrigens KEIN TT-01 ist, ein Lob aussprechen. Er versucht, mein Auto nicht zu rammen, und es gelingt ihm auch. Ich freue mich, mit so einem tollen und fairen Starterfeld unterwegs zu sein und beende meinen ersten Vorlauf mit der drittbesten Rundenanzahl/Zeit wie mir die Computerstimme verrät. Schnell das Auto abgeben und Streckenposten machen.
Gleich nach uns fährt die 2. Gruppe Stock. Aus eigener Erfahrung weiß ich, da hat man als Streckenposten zu tun. Ich nehme meinen Platz ein und warte auf meinen ersten Einsatz. Durch einen beherzten Luftsprung rette ich auch kurz darauf meine Füße vor der unfreiwilligen Amputation durch einen Querschläger. Ein Auto war nach einem Anprall von der eigentlich vorgesehenen Linie abgekommen und hatte sehr schnell ein neues Ziel gefunden … mich. Die Füße sind noch alle dran und die Autos fahren auch noch alle … der Schreck legt sich wieder. Nachdem auch dieser Lauf zu Ende und meine Pflicht als Streckenposten erfüllt ist, sammle ich mein Auto ein und bereite es und im Anschluss mich auf den nächsten Lauf vor.
Die übrige Zeit bis zum nächsten Einsatz wird wie immer mit Tratschen, Blödeln und Lachen verbracht.
Mein zweiter Vorlauf endet sehr ähnlich dem vorigen: rasanter Start, drittbeste Rundenanzahl/Zeit. Meine Erfahrungen sagen mir nun, wenn dies meine besten zwei Läufe sind, starte ich als Sechster, da bekanntlich 3+3 sechs ergibt. 😉
Im dritten Vorlauf löst sich nach einer kleinen Berührung mit einer Bande und darauf folgendem Überschlag meines Autos irgend ein schwarzes Teil, das an einem Kabel hängt. Pfeif drauf, denke ich mir, ich fahre – wenn es nach mir geht – auch ohne diesem Teil. Doch Christian hat in seiner Funktion als Streckenposten beschlossen, mein Kabel zu verarzten. Ich bin mir sicher, er hat sich sehr bemüht, das ganze schnell zu machen, aber wir kennen das doch alle: als Fahrer, der auf sein Auto wartet, dauert so etwas immer ewig 😀 Ich setze aber sehr bald meine Fahrt fort und beende den Lauf immerhin noch mit der 4.besten Zeit. Für die Finalläufe ergibt sich somit für mich Startplatz Nummer 4 im A-Finale. Zum ersten Mal in meiner kurzen Rennfahrerkarriere darf ich also ein A-Finale bestreiten. Ich beginne nervös zu werden.
Nachdem alle Gruppen mit ihren Vorläufen fertig sind, ist Mittagspause angesagt. Essen kann ich nichts wegen dem Dixi-Klo, also verbringe ich die Pause mit Tratschen. Wir dürfen dann auch noch fürs Gruppenfoto posieren, ein Geburtstagsständchen singen und an der Verlosung teilnehmen. Da es bei der Verlosung eine Karosserie gibt, nicht irgendeine, sondern genau meine, fiebere ich natürlich mit. Nachdem die Karosserie aber recht schnell vergeben ist, signalisiere ich dem Schicksal, dasses auf mich keine weitere Rücksicht nehmen braucht und widtme meine Gedanken den bald stattfindenden Finalläufen.
In meiner Gruppe gab es nur eine kleine Veränderung im Starterfeld, das silber-rote Auto war in 2 Vorläufen wegen technischen Gebrechens ausgefallen und somit ins B-Finale gekommen, während einer der ortsansässigen Fahrer den Sprung als Sechster ins A-Finale geschafft hat.
Nachdem wir endlich an der Reihe sind, fahren wir uns noch einige Runden ein und nehmen dann unsere seltsamen Startpositionen ein. Man startet nicht auf der Geraden, sondern in einer Schikane mit Startpostionen mitten in der Kurve. Das sieht zwar ein wenig seltsam aus, aber dafür bleibt das Gedränge in der ersten Kurve nach der Geraden aus. Die Positionen scheinen also wirklich gut durchdacht zu sein. Die letzten Sekunden werden vom Computer bis zum Start runter gepiepst, dann folgt Schweigen. Ein Kind im Fahrerlager macht ein quietschendes Geräusch, die ersten Autos setzen sich in Bewegung. Kurz darauf erfolgt das eigentliche Startsignal. Es herrscht Verwirrung, eindeutig ein Frühstart. Da allerdings kein Kommentar von der Rennleitung erfolgt, wird weiter gefahren. Die Verwirrung am Fahrerstand legt sich bald wieder, und es findet jeder ins Rennen. Ab und an gibt es eine kleine Berührung unter den Fahrzeugen und hin und wieder auch mit einer Bande. Unterm Strich verläuft der Finallauf recht friedlich und ich beende diesen an dritter Stelle. Meine Nervosität legt sich erst nach dem Verlassen des Fahrerstandes. Dann darf ich auch gleich wieder Streckenposten machen und im Anschluss mein Fahrzeug wieder versorgen.
Ungläubig kontrolliere ich diverse Schrauben und Plastikteile auf Unversehrtheit. Auch das Undichterential verrichtet brav seinen Dienst. Bislang sehe ich kein austretendes Öl – das kann nur ein Zufall sein :D.
Während gerade die Formel Eins-Klasse ihren Positionskampf im ersten Finallauf bestreitet, stellt ein Fahrer sein Auto in die sogenannte Boxengasse. Eilig, denke ich mir. Der junge Fahrer besteigt den Fahrerturm. Mutig, denke ich mir. Das eben eingestellte, bunte Fahrzeug fährt plötzlich los und befindet sich umringt von Formel Eins Boliden auf der Strecke wieder. Was rennt da denn ab, denke ich mir. Die Formel-Fahrer wohl auch. Nach nur einer halben Runde ist das bunte Auto aber auch schon wieder eingesammelt und die Formelfahrer haben wieder freie Bahn. Das muss ich unbedingt auch einmal probieren, denke ich mir! :D.
Ich beobachte dann noch eine Weile die Schlacht am kalten Buffet, die sich im B-Finale der Stock-Klasse abspielt, und fühle mich sehr an meine Anfangsrunden in Grafenwörth zurückversetzt. Es mag den Zuseher mehr an Autodrom oder gar ein Destruction Derby erinnern, aber – und ich spreche da aus ausreichender Erfahrung – es handelt sich um Anfänger, da ist man froh, die Strecke zu finden. Das silber-rote Auto, von dem ich heute schon berichtet habe, befindet sich übrigens auch auf der Bahn. Wobei man sagen muss, dass es in der dort herrschenden Fahrweise nicht sonderlich (positiv) aufgefallen ist. Da aber die „hinten reinfahren ist böse-Regel“ in Outlaw-Salzburg nicht gilt, hat der Fahrer des Autos immerhin keine Strafen zu befürchten. Moralische Bedenken hat der junge Lenker ja so und so keine, wie er wenig später noch beweisen wird.
Ein kleiner Seitenhieb sei mir an dieser Stelle noch gestattet: wären wir nicht in Outlaw-Salzburg gefahren sondern in Wr. Neudorf dann wären bereits zwei Fahrer mindestens des Landes verwiesen worden, weil Platzverweise gibt es dort ja schon für weit weniger.
Es folgt nach einigen kleinen Tratschereien mein zweiter Finallauf. Ich fahre ein paar Runden, um mich von meinen zittrigen Fingern abzulenken und nehme meine Startposition in der Schikane ein. Würde ich jetzt genau gerade aus loszischen, könnte ich dem silbernen C-Hub-Zerstörer eine Lektion erteilen. Auf Grund der gezeigten netten Fahrweise des Fahrers verwerfe ich den Gedanken aber wieder ;). Es piepst zum Start, und diesmal gibt es keinen Frühstart. Die Autos setzen sich alle in Bewegung und die Positionskämpfe beginnen. Da es ins Salzburg leider auch keine Meldungen für Überrundungen gibt, macht sich natürlich recht bald Verwirrung breit am Fahrerstand. Ich gehöre ja immer noch zu der Sorte von Fahrern, die sich aufs Fahren konzentrieren und sich am Ende die herausgefahrene Position ansehen. Die Mehrheit der Fahrer scheint sich also – so wie ich -, an die Outlaw-Regel Nummer eins zu halten: Es gibt keine Regeln. Nach einer unsanften Berührung in einer Kurve mit einem weißen Auto detoniert mein Bolide in der Wand, es dauert ein wenig, bis ich ihn wieder auf der Strecke habe. Ich habe aber das Gefühl, keinen Platz verloren zu haben. Kein Wunder, ich wusste schon nach 5 Runden nicht mehr, wo ich nun von der Platzierung her liege :D. Auch dieser Lauf endet. Wieder bin ich Dritter. Ich werfe noch einen Blick auf den Fahrer des weißen Autos. Aha, ein ortsansässiger Fahrer. Nun, das war sicher ein Versehen. Zumindest dachte ich das an dieser Stelle noch.
Es folgen die restlichen Finalläufe der verschiedenen Klassen. Doch davon bekomme ich recht wenig mit, da ich abgesehen vom üblichen Programm, Streckenpfosten sein und Auto vorbereiten, wieder getratscht und jede Menge geblödelt habe. Lachen ist ja bekanntlich gut für die Nerven :D.
Für den letzten Finallauf habe ich mir vorgenommen, noch mehr zu riskieren, da ich mich nun in der Tageswertung nur noch verbessern kann, aber kaum noch verschlechtern. Bewaffnet mit meinen guten Vorsätzen betrete ich den Fahrerturm zum „großen Finale“. Ein sehr guter Start, gleich in der ersten Kurve habe ich schon einen Platz gut gemacht. Ich fahre weiter und versuche sehr eng um die Kurven zu kommen. Meistens gelingt mir das auch. In einer Kurve vor dem Fahrerstand hatte ich es allerdings zu gut gemeint und habe die Ideallinie gegen die Staublinie eingetauscht. Für einige Sekunden gleicht mein Auto nun mehr einem Drifter als einem Tourenwagen. Wie konnte es anders sein, rammt mein außer Kontrolle geratenes Auto ein anderes. Sorry an dieser Stelle, Manfred :(. Zumindest ist nix kaputt gegangen, aber der Nachgeschmack bleibt. Vor allem da mir die darauf folgende Zusammenfassung der Computerstimme sagt, dass ich derzeit an zweiter Stelle liege. Hätt ich bloß nicht zugehört, jetzt ist er wieder da, dieser Druck unbedingt die Position halten zu wollen. Einige Runden später, ich fahre gerade gemütlich meine Kurven, knallt mir das weiße Auto wieder in die Seite, was zur Folge hat das mein Auto eine Rolle seitwärts macht und auf dem Dach liegen bleibt. Wie wir ja auch im Laufe des Wochenendes gelernt haben, sind die Autos auf den Rädern meistens schneller um den Kurs als auf dem Dach…. Während ich also auf die Hilfe eines Streckenpostens warte verliere ich Platz um Platz. Da ich auch kein „Entschuldigung“ vernommen habe, gehe ich von Vorsatz aus und gebe eine knappe Vorsichtsmeldung am Fahrerstand aus „Sechser, beim nächsten Mal gehörst mir!“. Mein Auto befindet sich wieder auf allen vieren, und ich beginne meine Verfolgungsjagd. Ich vernehme von rechts unten, also von der Strecke, eine Stimme, die etwas gesagt haben muss wie „Lucas, überrunden lassen“. Da eine derartige Aussage nach beinahe zwei Rennen nicht erfolgt ist, hat es ein Weilchen gedauert, bis ich verstanden habe, was man mir mitteilen will. Also lasse ich den lästigen Drängler hinter mir vorbei :P. Als nunmehr Fünfter versuche ich so viel Zeit pro Runde gut zu machen, wie es mir nur möglich ist. Dass es mir gelingt, sehe ich daran, dass die Entfernung zum weißen Auto immer kleiner wird. Blutdurst macht sich breit. Doch noch bevor ich zu einem gewagten Überholmanöver ansetzen kann, ist das Rennen auch schon wieder vorbei. Schade, „nur“ Vierter in diesem Durchgang. Zwar habe ich noch einen Platz aufgeholt, aber leider zu wenig. Immerhin hatte meine Drohung gewirkt, der Fahrer des weißen Autos hat sich ab meiner Aussage brav zu einem „Sorry“ hinreißen lassen, wenn er ein anderes Auto berührt hat. Die Welt ist wieder in Ordnung :D.
Ich freue mich ungeachtet der Platzierung über die vielen kleinen Erfolge des Tages und finde es ein wenig schade, dass der Renntag schon fast vorbei ist. Mein Auto war zu solch tollen Rundenzeiten in der Lage … das hätt ich ihm gar nicht zugetraut :P. Außerdem wäre ich gerne noch ein paar Runden gefahren. Ich beschließe trotzdem, beim nächsten Mal NICHT in zwei Klassen zu starten.
Während des Wartens auf die Siegerehrung kommt mir noch zu Ohren, dass der Fahrer des silber-roten Autos auf die Bitte eines Mitfahrers, seine Fernbedienung ein wenig weiter hinten zu halten, da er die Sicht blockiert, nur mit einem lapidaren „Dei Pech, stö di wo andas hin“ gekontert hat. Naja mit Fairplay hat das auch nichts zu tun … aber hey, es ist Outlaw-Salzburg. Aber eins sei trotzdem gesagt, lieber Detlef (Name von der Redaktion geändert), trau dich nicht, das bei meinem Sohn – so ich irgendwann einen bekomme oder finde – zu machen, dann gibt es Detlef-Schnitzel zum Nachtmahl! :D.
Fahrer für Fahrer beendet seinen Renntag, und die diversen Schraub- und Schmierzentralen werden wieder zusammengepackt. Der große Moment, die Siegerehrung. Ich freue mich über meinen 4. Platz in der Tageswertung so sehr, dass ich sogar vergesse, beim persönlichen „Siegerfoto“ in die Kamera zu schauen. Es werden noch viele Fotos geschossen, es wird gelacht und gescherzt. Das Rennwochenende klingt also im selben Geiste aus, wie es statt gefunden hat. Entspannt und humorvoll.
Langsam leert sich das Fahrerlager, und auch Stefan und ich beschließen den roten Teppich zu räumen und Platz zu machen. Wir machen uns zufrieden aber auch müde auf den Heimweg. Immerhin haben wir es noch bis Haag geschafft, bevor unsere knurrenden Mägen uns zu einer Rast gezwungen haben. Eine ausgiebige Mahlzeit später setzen wir unsere Reise fort. Es ist ein schönes Gefühl, wieder in einem Bundesland zu sein, wo die meisten Verkehrszeichen und deren Positionierung Sinn ergeben.
Zu Hause angekommen, erstatte ich meiner Rennstallleiterin einen Bericht und werde sogar gelobt. Erfolg auf der ganzen Linie!
Zusammengefasst war es trotz unauffälliger Rennleitung ein schönes Wochenende mit vielen netten Gesprächen, jeder Menge Gelächter, vielen netten Leuten, guter Stimmung und auch sehr fairen Fahrern. Solche Rennwochenenden kann es ruhig öfter geben! Jetzt heißt es: Ersatzteile bestellen und weiter trainieren.
Bis bald, auf Asphalt! 😀

16 Comments

  1. Super wie immer … dein Geschreibsel vermittelt das Geschehen, mit allen Details, so als wäre man selbst dortgewesen :yes:

  2. Können wir am Ende der Saison ein Buch daraus machen!
    Genial…Gott sei Dank fahr ich nicht in Deiner Klasse und bekomme somit keine drüber gezogen! gg

    • Gott sei Dank fahr ich nicht in Deiner Klasse und bekomme somit keine drüber gezogen! gg

      Also wenn du magst schau ich dir die nächsten Rennen über die Schulter -hihi 😀

  3. Lieber Lucas

    Waaaaahhhh, wieder so ein genialer Bericht. :yes: Ich finds einfach genial wie du schreibst, so mitreissend und herrlich zum Lachen. Ich habe jedes Mal das Gefühl, dass ich selber beim Rennen dabei war. Ich freu mich schon auf das nächste Rennen. 😎 Wann und wo ist das eigentlich? :rotfl:

    Liebe Grüsse
    Patrizia

    • Danke Stellina! Es freut mich immer ein Lob von dir zu lesen :). Tina verzweifelt gerade am ausbessern meiner Fehler und lacht wohl erst später :P.
      Das nächste Rennen im Tamiya-Cup führt zurück an die Wurzeln meiner Rennfahrer-Karriere, nach Grafenwörth. Wobei es vorher noch eine Zwischenstation im Heimatclub gibt. Endlich wieder im freien fahren!

  4. Hallo super bericht, aber warum hast diesmal den falschen tt01 so verschont ? Warst bzw. Bist heute noch beim Training ? Flüster was hat der Manager wieder fùr Tipps auf Lager ? PS: für stelina 28/29 April in Grafenwörth nähe Krems

    • Danke Alex! 🙂 Den falschen TT hab ich nur verschont weil er MIR nix gemacht hat. So kann das bleiben 😛 Training ist schon zu Ende, mein Trainer hat mit mir das „Detflef-Trainingsprogramm“ absolviert, jetzt bestell ich C-hubs nach 😀 Traiskirchen ist ein sehr böses Pflaster für C-Hubs! 😀

  5. Hi Lucas,

    also wie schon fast gewohnt, ein herrlicher Bericht. Zum Lachen – bin in der Straßenbahn gesessen und hab ihn mir durchgelesen. Musste so laut lachen, das die Leute schon geschaut haben. Am liebsten hätte ich denen gesagt, sie sollen herkommen und mitlesen. 🙂

    Sind ja „fast“ alle gut durch deinen Bericht gekommen, sogar Alex hat es geschaft. Wegen mir brauchst dir keine Sorgen machen, hast mich zwar am Buckel gelegt, das hat mir sicher 2 Plätze gekostet 😉 aber kein problem, kann jedem passieren! Bin da nicht so Streng!
    Wenns der falsche TT gewesen wäre, wäre das was anderes.

    Freu mich schon auf Outdoor und auf weiter Berichte von dir!
    lg
    Manfred

    P.S.: Den Martin lassen wir mal einen Lauf bei uns mitfahren, damit er weiß wie schwer es ist, sich durch auf den Dach liegenden Autos zu schwindeln. *hihihihihi*

    • Oje 🙁 Ich hab leider nicht gesehen das ich dich aufs Dach gelegt habe, da es genau vorm Fahrerstand passiert ist. Ich wollte dich noch vorbeilassen, hab dich dann aber nicht aufholen sehen und bin weitergedüst 🙁 Wenn ich mir das Tagesranking anschaue habe ich mich wahrscheinlich damit eh selber auf den 4. Platz nach hinten geschoben. Wobei das ist dann schon wieder Taktik und so weit bin ich noch nicht :D.

  6. Bitte um aufklärung was ist taktik ? Bin froh 5 zusammenhängende runden zu fahren und ihr sprechts von taktik? Wann ich mir euch zwei (manfred & gross lucas) am fahrerstand anschau könnts froh sein wennst alle menschlichen funktionen im griff habts. So mit dichthalten ect. Jetzt haben wir da aber bald ein mobing problem gegen den falschen tt01 mp76, lucas und der übermotivierte vater des fahrer der uns um die ohren gefahren ist greifen verbal und körperlich an !
    wenn ihr jetzt glaubts ich verzieh mich in die formel klasse weil da sind alle ausgesprochen nett bis auf schon erwähnten vater dann habt ihr euch getäuscht
    ich kann mich noch mit meiner schwägerin anlegen hat aber dann familäre konsequenzen vielleicht ist mir mein bruder dann einmal dankbar

  7. Hat nicht alles angedruckt

  8. Ein Kind im Fahrerlager macht ein quietschendes Geräusch, die ersten Autos setzen sich in Bewegung.
    Genial… stelle es mir „bildlich“ vor. 🙂
    Outlaw Salzburg ^^

    Wieder ein sehr schöner Bericht. Gratulation zum 4ten Platz! Wies scheint hast du die Platzierungsberechnung wirklich geknackt:
    3ter + 3ter = 4ter Startplatz 🙂
    weiter so.

  9. @Alex: Nein nein, greift dich eh keiner an! Bist eh ein ganz ein netter 😉 Wäre ja ohne dich fad in der Stock, was soll da Lucas schreiben *zwinka* Wir sollten so wie in der Formel 1 eine Fahrergewerkschaft machen, wo du dann hingehen kannst zweckst „Mobbing“ Hätte da schon ein paar Kanditaten, die das gerne machen würden

  10. Auch hier müsst ihr auf die Frauenquote achten!
    Sandra an die Macht!! 😀 😀 😀 😀

  11. Meinst jetzt wegen dem mobbing oder Fahrergewerkschaft?? Hihihihihi

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