7. Tamiya-Cup im Amstetten

Nach längerer Abstinenz vom Verfassen meiner Beiträge gibt es wieder einen Bericht. Diesmal vom 7. Tamiya-Cup-Rennen in Amstetten beim MRC  Amstetten. Die Beschreibung der Geschehnisse erfolgt natürlich wieder aus meiner höchst-persönlichen Sicht.

Samstag: Training
Gegen Mittags habe ich wie schon letztes Mal meinen RC-Kubus und das Handgepäck im Auto verstaut und mache mich auf den großautolosen Stefan in Wien einzusammeln. Ein Parkplatz in der großen, bösen Stadt ist gleich gefunden und schon beginnt wieder das Beladungs-Tetris. Mittlerweile sind wir darin schon fast Profis, auch wenn ich mir das ein oder andere mal die große Meisterin im Beladungs-Tetris herbeigewünscht habe. Doch wir bekommen natürlich alle kleinen Autos ins große Auto und beginnen unsere Reise durch die Galaxie. Ja, richtig, denn wir wurden vom Jedi-Großmeister Yoda persönlich nach Amstetten dirigiert. Eine Sprachwahl für TomTom Navis die ich nur wärmstens empfehlen kann! 😀

Nach einer zweistündigen Reise unter Yodas Kommando erreichen wir auch schon die Rennstrecke. Deutsche Sätze zu bilden Stefan und mir schwer fallen wird. Die Macht stark in uns ist.  Unfähig ganze Sätze zur Begrüßung diverser Mitstreiter zu sprechen, entladen wir unseren Fuhrpark und bauen unsere Werkstätten auf. – Ein lautes „Servus zusammen“ muss reichen, Yoda noch immer stark in meinem Kopf verankert ist.
Stefan ist so nett und dreht für mich gleich die erste „Sonderrunde“ am Lötkolben und repariert meinen von mir zerstörten Transponder-Stecker und richtet auch gleich noch ein Auto zum her borgen für einen anderen Fahrer her.  Ich mache meine Autos fahrbereit und überlege sehr lange mit welchem Flitzer ich wohl die erste Erkundung des Amstettner Rings machen werde. Logischerweise entschließe ich mich für das Auto, mit dem ich schon länger „befreundet“ bin.
Ich drehe also meine ersten Runden mit dem großen Auto. Herrlich heißes Wetter und absolute Windstille tragen ihren Teil dazu bei, dass ich fast schon freudig mein Auto nach den ersten herum geeierten Runden wieder von der Strecke nehme und mich auf die Suche nach einem grauslich kratzendem Geräusch mache. Unter Hilfe von Xal und Stefan stellt sich recht schnell heraus, mein Hauptzahnrad hat eins zwischen die Zähne bekommen und streikt. Es werden also Zähne geputzt, zwar diesmal nicht die eigenen aber die vom Auto.
Eine kurze Wartung später und bei der Gelegenheit auch gleich mit härteren Federn bewaffnet geht es mit dem großen Auto wieder auf die Strecke.  Beim ersten befahren der langen Geraden mit Vollgas stellt sich auch gleich heraus, dass mein Auto durchs Zähne putzen nun auch eine höhere Endgeschwindigkeit erreichen kann. Mit gefühlter zweifacher Schallgeschwindigkeit brettert mein Auto über die Gerade. Da mein Blick noch auf dem Bereich ruht in dem es auf die Gerade geht ist es nicht weiter verwunderlich, dass mein Auto gegen Ende der Geraden selbige verlässt und Unterschlupf im nahe gelegenen Gebüsch sucht. Offenbar hat sich mein Auto vor seiner eigenen Geschwindigkeit erschrocken und die Flucht ergriffen.
Nachdem sich mein Auto und ich an die „neue“ Geschwindigkeit gewöhnt hatten verlief das restliche Training recht ereignislos. Natürlich habe ich an diesem Trainingstag noch einen Trumpf im Ärmel. Das biestige, kleine, grüne Höllengeschoss!
Somit ging es ans üben mit der grünen Heckschleuder. Zuletzt in Neustadt (kein Bericht!) hatte das grüne Ding ja beschlossen mit mir Frieden zu schließen und ließ sich verträglich um den Kurs steuern. Zwei Runden lang durfte die grüne Hölle sogar den Duft des Erstplatzierten schnuppern. Doch wie zu erwarten konnte das kleine grüne Ding damit nicht umgehen und die Führung war sehr schnell wieder dahin.
Doch ich bin nun gespannt wie ich in Amstetten mit der grünen Hölle zu recht komme. Nach 5 Runden steht es auch schon 5:0 für die Strecke. Es will keine einzige Runde gelingen ohne zumindest Wiesenkontakt zu haben.
Als ich mit dem grünen Ding zum Nachdenken wieder am Schrauberplatz sitze  ist Xal so nett mein Auto unter die Lupe zu nehmen. Einige Schraubarbeiten und einen Radler später hat er mein Auto aber so eingestellt, dass er damit zurecht kommt.
Gespannt betrete ich die Strecke und probiere die grüne Hölle. Was soll ich euch sagen? Es war als hätte man mein Auto ausgetauscht! Dieses kleine, grüne Monster gegen ein richtiges echtes Elbens…. äh M-Chassis! Meine Begeisterung findet kein Ende und ich fahre Runde um Runde. Die Zeit ist mir dabei völlig egal, ich genieße die Steuerbarkeit des grünen Eimers. Im Laufe des Nachmittags werden noch zahlreiche Runden gedreht und einige Einstellungen probiert um die Autos vielleicht doch noch ein Quäntchen besser an die Strecke anzupassen.
Gegen 21 Uhr geben wir uns allerdings geschlagen und machen uns auf zu unserem Hotel um noch ein Abendessen zu ergattern.

Sonntag – Renntag:
Früh morgens um sieben Uhr finden Stefan und ich uns im Frühstücksraum ein. Unsere Begeisterung diesmal nicht ohne Nahrungsaufnahme zur Strecke zu müssen ist grenzenlos! Ein angenehmes und ausgiebiges Frühstück später machen wir uns auf zur Strecke um wieder unsere Werkstätten zu dekomprimieren und die Autos auf den Renntag vorzubereiten.
Kurz vor Rennstart gibt es natürlich wieder eine Fahrerbesprechung in der auf die Pflicht als Streckenposten hingewiesen wird und die Pflicht der Fahrer den Finger vom Gashebel zu nehmen wenn ein Streckenposten das Auto in der Hand hat. Hinten reinfahren ist natürlich immer noch böse, aber da dies nun jeder wissen sollte wird es nicht mehr erwähnt.
Neun Uhr, die Stock Klasse startet ihren ersten Vorlauf. Ich nehme mir vor hinzusehen, verstecke mich dann aber doch im Schatten meiner Werkstatt und mache es mir auf dem eigens mitgebrachten Sessel gemütlich.
9:18 : M-Chassis, erster Vorlauf. Gelassen stapfe ich den Fahrerturm hoch und drehe noch einige Runden. Bei nur sechs Startern in meiner Vorlauf-Gruppe wird das sicher ein angenehmes und ruhiges Rennen.  Wie erwartet fährt jedes Auto los sobald es aufgerufen wird, diesmal allerdings per Namen und nicht einfach per Startnummer. Eine löbliche Software die da verwendet wird. Während ich mir noch Gedanken mache wie die Computerstimme wohl den „Bazinga“ seinen Namen aussprechen wird werde ich auch schon aufgerufen und setze mein Auto in Bewegung.
Die ursprüngliche Anspannung lässt langsam nach nachdem mein Auto mir zeigt, dass es auch heute mein Freund sein will und ich fahre beruhigt, ja fast schon entspannt meinen ersten Vorlauf zu Ende. Lediglich einmal hab ich mein Auto in die Wiese gestellt und dadurch viel Zeit verloren, aber ich bin mit der Leistung recht zufrieden, stelle mein Auto zur technischen Abnahme und nehme meinen Streckenpostenplatz ein. Denn jetzt kommt die Gent(lemen-Klasse – lemen wurde von der Redaktion wegen Widersprüchlichkeit gestrichen). Speziell ein Auto fällt  in dieser Klasse negativ auf wenn es darum geht den schnelleren vorbei zu lassen. Aber da ist dieser Durchgang weder der Erste noch der Letzte. Auch sonst geht es in der Klasse derer die sich zu benehmen wissen sollen recht ruppig zu. Aber das ist ja Lucas sei Dank nicht mein Problem!
Nachdem dieser Lauf zu Ende gegangen ist heißt es auch schon wieder schnell das grüne Auto in die Werkstatt stellen und den großen fertig machen.  Die Computerstimme sagt gerade noch 45 Sekunden bis zum Start und ich stelle mein Auto ein. Beim erklimmen des Saunastandes denke ich mir eine Aufwärmrunde geht sich wohl nicht mehr aus. Ich nehme meinen Platz ein und eile mit meinem Auto zur angedachten Startposition. Ich glaube ich bin sogar noch eine Sekunde gestanden als ich schon zum losfahren aufgerufen wurde.  Ich beginne also meine Jagd nach der persönlichen Bestzeit. Zusammengefasst kann man sagen auch wenn ich wieder als letzter durchs Ziel gefahren bin, hat mir der Lauf so richtig Spaß gemacht. Freundliche Mitstreiter die wie mir unlängst gesagt wurde „sogar schon überholen können“ und mir damit auch das Fahren ein wenig erleichtern :D. Jetzt darf ich noch den Streckenposten für die GT-Fahrer machen, normalerweise ja ein eher angenehmer Job, dann heißt es wieder Reifen und Autos putzen, Akkus laden, Schatten aufsuchen und tratschen.
Die Zeit vergeht genauso schnell wie sich die Luft durch die Sonne aufheizt und schon darf ich die Vorläufe Nummer zwei fahren.
Wieder zwei angenehme Läufe fast ohne Ausreißer lediglich das M- Chassis hat sich wieder in die Wiese begeben. Was soll ich sagen? Grün und grün gesellt sich gern!
Den dritten Vorlauf für das M-Chassis lasse ich dann aus um meine Reifen zu schonen. Leider weisen die bereits wieder diese gemeinen Rillen auf die darauf hindeuten dass man besser schon mal einen Satz neue Reifen auftreibt. In der Euro TW bleibt es auch beim dritten Durchgang beim der letzte Platz, somit ist meine Startposition für den Nachmittag auch klar. In der Stock hätte mich der Platz ja richtig gestört, in der TW finde ich es einfach angenehm mit den großen Jungs meine Runden zu drehen :D.
Eine recht kurze Mittagspause später heißt es auch schon wieder auf zu den Finalläufen. Die Stock- Klasse ist wieder zwei geteilt und startet daher auch in zwei Gruppen. Alle anderen Klassen haben nur noch eine Gruppe für die Schlussläufe. Im M-Chassis könnte das spannend werden bei elf Startern denke ich mir und sehe den Stockfahrern ein wenig zu.
Schon darf ich auch mit meiner grünen Hölle zum Start rollen. Startposition neun habe ich nur erreicht, kein sehr zufriedenstellendes Ergebnis aber das habe ich meinem Auto schon in der Mittagspause mitgeteilt.
Das Startsignal erklingt und elf Fahrzeuge setzen sich in Bewegung. Meine kleine grüne Heckschleuder macht gleich einmal einen Platz gut da er besser beschleunigt als die Frontkratzer.
Acht Minuten kommen einem bei so vielen Startern recht lange vor, vor allem wenn die Computerstimme nach dem gefühlten Erreichen des Laufendes die Positionierung nach zwei Minuten durchsagt. Zwei Runden vor Schluss habe ich mich immerhin an die fünfte Position vorgekämpft, weiche dann aber zu weit aus um den führenden vorbei zu lassen und parke unfreiwillig in der Wiese.  Immerhin rette ich noch den siebten Platz ins Ziel. Ich verlassen den Fahrerstand und stelle mein Auto wieder zur technischen Abnahme.
Xals Auto wird auch sofort unter die Lupe genommen da er den Lauf gewonnen hat. Die Meldung die ich dann zu hören bekomme ersetzt mich doch ein wenig in Erstaunen und zwingt mich an dieser Stelle leider zu einer etwas Umfangreichen Abschweifung:
Beanstandet werden Alu-Teile eines anderen Herstellers bei Xals M-Chassis. Dieselben Teile die in Grafenwörth vom TEC-Team erlaubt wurden und die auch in Linz und Neustadt zum Einsatz kamen. Plötzlich scheint die Erlaubnis vergessen zu sein. Man fragt sich natürlich warum. Mutmaßungen gibt es viele doch mangels Belegbarkeit unterlasse ich diese Äußerungen hier. Fakt ist, wenn der Sohn eines TEC-Team Mitglieds zwei Finalläufe mit den falschen Einlagen fährt und gewinnt ist das kein Thema. Wenn besagter Sohn seinen Tourenwagen mitten in einem Formel-Finallauf einstellt und losfährt ist das auch kein Thema. Anzumerken ist auch, das ziehen des Pluspols für den Motor direkt vom Akku und nicht vom Regler ist weder ausdrücklich erlaubt noch entspricht es einem Aufbau nach Anleitung

Nachträglich editiert: man lernt ja nicht aus, es kommt tatsächlich auf den verbauten Regler an und in dessen Handbuch steht das dann auch :-).

Auch sind nicht Tamiya-Karosserien in der Stock durchaus machbar wie sich seit Salzburg zeigt. Seltsamerweise beredet diese Dinge niemand wenn ein betroffener einen Lauf gewinnt oder sogar den Tagessieg davon trägt. Darum verstehe ich umso weniger warum die in diesem Fall erlaubten Teile plötzlich ein Thema sind.
Unterm Strich darf Xal dann doch noch weiter fahren, der grausliche Nachgeschmack bleibt allerdings.
Doch widmen wir uns wieder dem eigentlichen Thema, den Finalläufen. Der erste Finallauf Euro TW hält eine Überraschung bereit. Es wird von der Computerstimme runter gezählt, 5,4,3, piep. Mit einem so frühen Startsignal hat keiner gerechnet und schon verlasse ich ausnahmsweise nicht als letzter die Startgerade. Doch wie könnte es anders sein, nach wenigen Kurven habe ich wieder meinen gewohnten Platz mit der roten Laterne und es gelingt mir natürlich auch diesen Platz bis ins Ziel zu halten :D.
Ein Bild das sich auch in den restlichen Finalläufen der Euro-TW für mich zeigen wird. Spaß macht es trotzdem und die Rundenzeiten werden auch langsam besser :-).
Es bleiben also noch zwei Finalläufe der Ms von denen ich kurz Berichten kann. Durch die vielen Starter war teilweise recht viel Gedränge auf der Strecke, doch gelang es mir in beiden Läufen vom neunten auf den fünften Platz vor zu fahren. Ein Ergebnis das mich angesichts der eher unerfreulichen gemeinsamen Vergangenheit mir der grünen Hölle glücklich stimmt.
Ich habe meine Tagesziele erreicht, meine Autos fahren unbeschädigt und ohne einen Ausfall erlitten zu haben wieder nach Hause. Bei der Siegerehrung kann ich mich entspannt zurück lehnen, da sie mich ja nicht betrifft 😀 Bei der Hitze ist es eigentlich ein Vorteil :D.
Bei der Verlosung ergattere ich sogar noch ein T-Shirt, jetzt könnte ich schon ein Rennwochenende in Tamiya gewandet verbringen.
Zusammengefasst kann man durchaus sagen, dass es zwar ein sehr heißes aber auch unterhaltsames Rennwochenende in Amstetten war. Rennleitung war halt leider wieder einmal keine Vorhanden und der ein oder andere Start hätte auch durchaus mal verzögert werden können damit auch wirklich alle Fahrer Einsatzbereit sind. Meine Klassenwahl Euro-TW und M-Chassis hat sich für mich einmal mehr als zufriedenstellend erwiesen.

 

9 Comments

  1. Wieder ein sehr leiwander Bericht das ist. 🙂
    Es grünt so grün, wenn … usw. … ^^
    Vielleicht wird das noch eine gute Beziehung, du und dein Hüpfer.

  2. Gut geschrieben du hast ^^ Die Yoda Empfehlung kann ich nur unterschreiben, geht aba schwer ausn Kopf raus gggg

  3. Ich finde deine Berichte ja immer ganz lustig geschrieben und sie spiegeln auch ganz gut den TEC mit all seinen Vor- aber auch Nachteilen wider.

    Ein paar Klarstellungen möchte ich aber doch machen:

    Leoben – Reifen – Junior:
    Hier war bei TEC-Team-Besprechungen immer freie Einlagen besprochen worden. Im Reglement stand es anders – stimmt. Wurde von der dortigen Technikcrew erkannt und gemeldet, von mir vehemment beeinsprucht und dann auch gleich im Reglement geändert. Was mich besonders erregt hat war die Tatsache, dass er auch bei den Vorläufen und am Vortag schon mit den Reifen gefahren ist und es da keinem aufgefallen ist – warum? Weil er da noch kein Finale gewonnen hat.
    Ende

    PF-Karosserie:
    Wurde bis jetzt toleriert, ist aber St. Pölten nicht mehr zulässig.
    Begründung: Er fährt ja auch schon ein paar Rennen und fährt auch in Zukunft (hoffentlich noch viele) Tamiyacup.
    Wenn mal ein Junior, woher und von wem auch mal ein Rennen mitfahren will und „hinten“ rumrudert, wird sicher ein Auge zugedrückt. Sollte ein Quereinsteiger aber auf Anhieb vorne mitfahren, muss er sein Auto ans gültige Reglement anpassen, um auch Punkte und Pokale einsammeln zu können.

    Regler:
    Das schiebe ich mal auf deine Unerfahrenheit im Modellsport. Etwas unglücklich, denn wenn du nur mal kurz in die Archive von LRP oder Nosram schaust, siehst du schnell wie der QC3 oder Dominator Evolution anzuschliessen ist. Aber naja.

    Markenfremde Bauteile:
    Schau, des hängt wie einen Absatz weiter oben ganz klar damit zusammen. Ich bin ja auch nicht für eine Streichung oder sonst was. Um Gottes Willen – es ist super, dass Martin und Petra dabei sind. Es wurde auch eine Ausnahme gemacht, aber eine Ausnahme kann nicht bei, Zitat „Teilen, die sowieso keinen Vorteil bringen“ gelten, und eben schon gar nicht, wenn der oder diejenige ganz vorne mitfährt.
    Bis zum nächsten Rennen in St. Pölten würde ich halt doch meinen, dass ein Rückbau/Umbau auf Tamiyateile zumutbar ist.
    Gerade im M-Chassis gibt es viele „perverse“ Teile von markenfremden Herstellern.

    Nichts für ungut, aber das musste sein!

    Marcus

    • Ich finde deine Rückmeldung sehr positiv und möchte mich an dieser Stelle dafür bedanken.
      Bezüglich Regler hast du natürlich vollkommen recht, das habe ich auch bereits im Artikel geändert, es tut mir leid, ich lerne noch – und ständig etwas dazu :-).
      Aus Sicht des einfachen Teilnehmers wirken die übrigen genannten Punkte nun einfach befremdlich, da sie in keiner Weise das Bild wiederspiegeln das ICH vom TEC habe/hatte.
      Nach deiner Erklärung rundet sich das Bild allerdings wieder ab, weil man viele Dinge nun eben nicht sieht, hört oder einfach so weiß.
      Ich kann und will dem TEC kein Reglement vorgeben Ausserdem bin ich der Meinung bin, daß wir ein sehr gutes haben, an der Umsetzung kann natürlich noch gearbeitet werden. Das betrifft aber meiner Meinung nach die Austragenden Vereine – siehe Leoben, dort gab es eine technische Kontrolle und dort hat die Umsetzung des Reglements funktioniert. Der Rest hat sich sein Geld da meiner Meinung nach zu einfach verdient.
      Sonder bzw. Ausnahmeregelungen kann und wird es immer geben (müssen) und solange diese auch jeder im Team weiß sind künftige Probleme wahrscheinlich zu vermeiden.

      Ich würde auch meinen, wenn Xal die Teile jetzt umbauen soll für St. Pölten würde ich es nur nett finden wenn ihm diese Team-Entsscheidung VOR Anreise nach St. Pölten mitgeteilt wird.
      Denn wenn ich mit einer bis Dato nicht entzogenen Genehmigung zu einem Rennen fahr und dann dort nicht fahren darf weil mir das halt noch keiner mitgeteilt hat dann wäre ich auch stinkig und ich denke das wäre jeder den es betrifft – auch du.

  4. Also eigentlich wollte ich auch keinen kommentar abgeben, aber …..
    Das mit der karro wird sich ab st. Pölten änder, dass du seit Linz Alpträume hast wenn du sie siehst tut mir leid ist aber leider nicht mehr änderbar.
    Verbesserung ab St. Pölten du wirst sie am Renntag nicht mehr sehen.

    Das du Nicos Siege wegen der Einlagen etwas entwertest ist etwas unfähr, er war zu diesem Zeitpunkt in der Stock Klasse der Stärkste – Farben der Einlagen hin oder her – er hätte so oder so gewonnen. Und die Änderung im Regelment hatte einen andern Hintergrund.

    Das mit den Regler da kenn wir uns unterm STrich zu wenig aus, aber du hast es auch schon bereichtigt -ist Okay

    Das mit dem nicht Überrunden lassen in der Gent ist ein Anspielung an mich ?
    Da M-Klasse danach ist gleich Gent, aber keiner von der Rennleitung wartet auf einen. Also Startes eineinhalb Runden später dem Feld hinterher – brauch dir da nicht den Gemütszustand erklären.
    Dann sind fast alle innerhalb einer Sek/Runde ! Dann Überundet mich mein Bruder dann kommt drei vier Runden Keiner dann kommt der Walter, dann kommt wieder lange nichts – also sind eigentlich die ersten drei Positionen in der Gent abgesichert – jeder hat min. 5 sek zum Vordermann Rückstand – wir haben dann sogar glaub ich am Fahrerstand gesprochen willst vorbeifahren – na geht schon – und dann muss ich das lesen ?

    Ich hab die Befürchtung in St. Pölten wirds Aufgrund Streckenbreit und Layout noch schlimmer.

    Aber das schlimmst ist, wenn ich dann höre ich Wappler ( fahrerisch) mach das absichtlich.
    Bin 2x mit dem Gent Auto gefahren und weit überfordert ( du kennst das nach Umstieg von Stock auf TW) und mir dann eine gewisse Absicht zu unterstellen – na bumm – wie wird das dann erst wenn ich es im Griff habe ???

    Und zu den Teilen von Martin – mein Vorschlag wäre an die Verantwortlich – da die Mklasse aus dem nichts entstanden ist – diese Saison über die kleinen Abänderungen hinwegzusehen – und ab nächsten Jahr auch in der Mklasse genauer zu kontrollieren – und ev. Auch andere Reifen noch zuzulassen.
    Das ist ein Vorschlag von mir und ich glaube alle könnten damit gut leben.

    Ich kann nur von meiner Seite sagen – es sollte der Spass miteinander im Vordergrund stehen.

    Lg einer der seinen Gent nicht im Griff hat

  5. Ich bin unfair? Warum bin ich unfair? Weil ich mich ans Regelement halte? Weil ich mir denke es gibt auch im RC-Rennsport so etwas wie Etikette und die sollt jeder Fahrer einhalten? Weil ich der Meinung bin das Abmachungen einzuhalten sind?
    Das ist eigentlich ned unfair von mir sondern deppad. Genauso wie ich Trottel 12 Durchgänge fahr und 12 mal Streckenposten mach.

    Und bitte, schließ ned von dir auf mich, ich fühle mich in der TW sicher ned überfordert, ich bin einfach noch zu langsam. Aber es hat sich in der TW noch keiner Aufregen müssen daß ich im Weg wär – wenn doch dann hats halt mir keiner gsagt.

    Anbei gleich der Bericht für St. Pölten:
    Rennen war wahrscheinlich, Wetter hat vermutlich gepasst, Fahrer waren wohl auch einige da. Ende.

  6. Hallo,
    Muss da einiges richtigstellen bzw. erklären – wie ich deinen super geschrieben Bericht aufgefasst habe.

    Ich hab das mit den Einlagen so gelesen, wie wenn nico nur gewonnen hat weil er mit „grünen“ verboten Einlagen gefahren ist – der Meinung bin ich nicht – und das habe ich in deinem Bericht als unfair erachtet.

    du bist auf keinen Fall unfair und auch nicht das was du noch geschrieben hast – aber warum hat mich keiner angesqprochen, das ich angeblich absichtlich wem blockiere – was ich aufgrund meiner fahrtechnischen möglichkeit als lächerlich erachte. Ich werde nur von martin angerufen und hIhi haha du kommst mal wieder nicht gut im bericht davon – ich unwissend ?????
    Ps: es gab bei uns am Fahrestand keine diskussion und auch von der tonbandmässig ablaufenden Rennleitung – bezüglich ich nenns mal „blockieren“,
    Aber in anderen Klassen gab es sehr wohl Wortgefechte bezüglich Überrunden lassen.

    Überfordert – da haben wir anscheinend beide eine andere Auffassung – ich bin auch meiner Meinung überfordert – wenn man mit seinem Fzg. Nicht an die Grenzen gehen kann. Wenn man so wie ich nicht konstant innerhalb zum Führenden innerhalb einer sek. Fahren kann ist das ein anzeichen an Überforderung.

    Du nennst es zu langsam, aber es kommt aufs gleiche raus ?

    Das Thema Streckenposten ist bei mir wohl an der falschen Adresse ?
    Das hat obwohl bei der Fahrerbesprechung darauf hingewiesen nicht funktioniert ? Wieder von vielen Seiten inkl. Rennleitung,die auch Läufe starte fast ohne Streckenposten.
    Vanessa hat mich dann auch noch wegen irgenwelcher Verwarnungen angesprochen konnte es aber nicht nachvollziehen.

    Streckenpostenthema sollte wie xral fahrzeug von oberer tamiya stelle andiskutiert werden. Z.B fahre st. Pölten Mklasse nicht zu viel Stress mehr Zeit für Streckenposten.

    Welche Etikette gibts im RC-Rennsport an was hast du da gedacht ?
    Technisch, menschlich, oder ???
    Technisch dürfte ja da ausgesprochen und andiskutiert in Arbeit sein.
    Sonst arbeiten wir alle mehr oder weniger an uns, wenn du das meinst!

    Wir alle hoffen, das es von dir weiter tolle Laufbericht gibt und ich habe deine Reaktion leider nicht in allen Punkten ganz verstanden.

    • Es waren sicher auch nicht alle Punkte auf dich umgelegt. Im spezielle betrachte ich das Thema Streckenposten als generell und nicht auf dich bezogen. Ich könnt ja ohne weiteres nach der Euro TW einfach nicht Streckenposten machen und Schäfchen-Wolken zählen weils dort ja wurscht ist wenn mir der bessere Lauf gestrichen wird, weniger als letzter kannst ned werden.
      Aber genau das Thema gehört für mich zur Etikette oder auch zu den Verhaltensregeln. Ich fahre einen Durchgang oder lasse ihn aus und mache dann meinen Streckenpostendiest, weil es sich einfach so gehört.

      Überfordert oder langsam. Ich glaube nicht, daß die DTM oder Formel 1 Piloten die die Plätze 2-xx belegen überfordert sind. Da passt das Auto ned, die Tagesverfassung ned oder was auch immer. Unterm Strich sind sie zu langsam erster zu sein oder am ersten dran zu kleben aber als überfordert würd ichs ned bezeichnen.
      Überfordert hat bei mir nix mit des Auto ned an die Grenzen bringen zu können sondern mit des Auto ned unter kontrolle haben zu tun. Und da machts keinen Unterschied ob Pkw, 1:10 oder auf der Carrera-Rennbahn ;).

      Eine weitere Verhaltensregel die man z.B.: bei der ETS schön gesehen hat: Die Fahrer warten wenn sie jemanden raus oder gegen die Bande knallen auf ihr „Opfer“ – auch wenn es heißt vom 2. auf den 7. Platz zurück zu fallen. Wartet einer halt mal nicht, gibts eine Ansage von der Rennleitung, bei weiterer nicht-Beachtung werden dem Fahrer dann eben 10 Sekunden oben drauf gepackt auf die Rennzeit.

      Ich schreibe absichtlich keine Namen bei negativen Begebenheiten in meine Berichte. Wenn sich dann jemand angesprochen fühlt von der ein oder anderen Passage hat das sicherlich einen Grund für den ich mich aber nicht verantwortlich sehe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.